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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 66,84 € |
65,06 € |
+1,78 € |
+2,74 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006048432 |
604843 |
- € |
- € |
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Henkel-Aktie: Preiserhöhungen sorgen für steigenden Konzernumsatz und -gewinn 22.05.2012
Nord LB
Hannover (www.aktiencheck.de) - Constantin Rohrbach, Analyst der Nord LB rät weiterhin, die Vorzugsaktie von Henkel (ISIN DE0006048432 / WKN 604843) zu verkaufen.
Der Konsumgüter-Konzern habe für das erste Quartal 2012 höhere Umsatz- und Gewinnzahlen kommuniziert. Die deutlichen Zuwächse seien hauptsächlich auf Preiserhöhungen zurückzuführen. Die Umsatzerlöse hätten um 4,8% auf 4,008 Mrd. EUR gesteigert werden können. Da die Kostenseite lediglich einen Anstieg von 2,5% auf 2,124 Mrd. EUR verzeichnet habe, sei dadurch die Bruttomarge auf 47% leicht erhöht worden. Für die Restrukturierungsmaßnahmen seien im ersten Quartal 2012 13 Mio. EUR aufgewendet worden. Das EBIT weise einen Zuwachs von 25,1% auf 538 Mio. EUR aus und durch die etwas günstigere Steuerquote habe sich das Quartalsergebnis sogar um 30,3% auf 378 Mio. EUR verbessert. Damit liege das Ergebnis je Stammaktie bei 0,85 EUR.
Seitens des Konzernmanagements werde für das Geschäftsjahr 2012 nach wie vor von einem organischen Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Zudem werde vermutet, dass sich der Anstieg der Materialpreise im Vergleich zum Vorjahr verlangsame. Einhergehend mit einer geplanten Fortsetzung des positiven Trends in den Konsumentensegmenten solle sich die bereinigte EBIT-Marge auf 14% verbessern.
In ihrer Wertung würden die Analysten konstatieren, das einerseits nur leicht steigende Kosten sowie deutliche Preissteigerungen zu einem deutlich steigenden Umsatz geführt hätten. Dennoch hänge der Umsatz im stärksten Konzernsegment Klebstoffe stark von der Elektro- und Automobilindustrie ab. In diesen Industriebereichen zeige der Zyklus aber eher abwärts. Zudem sei festzuhalten, dass aus den Schwellenländern in Osteuropa im ersten Quartal keine starken Wachstumsimpulse gekommen seien.
Auch wenn die Analysten davon ausgehen würden, dass der Konzern seine Jahresziele komfortabel erreiche, würden sie die Parameter KGV und Dividendenrendite weiterhin als ungünstig bezeichnen. Da zudem das derzeitige Umsatzplus vorwiegend auf Preiserhöhungen basiere, seien ihrer Meinung nach größere Wachstumsperspektiven nur in Zusammenhang mit Zukäufen ralistisch.
Die Analysten der Nord LB votieren für die Henkel-Vorzugsaktie bei unverändertem Kursziel von 43 EUR weiterhin mit "verkaufen". (Analyse vom 22.05.2012)(22.05.2012/ac/a/d)
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